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EKD

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ist der Dachverband der zwanzig lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen in Deutschland. Sie hat ihren Sitz in der niedersächsischen Landeshaupstadt Hannover.

Die wichtigsten Gremien der EKD sind Rat, Synode und Kirchenkonferenz. An der Spitze des Rates steht seit November 2014 der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Präses der Synode ist die frühere FDP-Politikerin Irmgard Schwaetzer (seit November 2013).

Die Giedkirchen der EKD haben zusammen rund 22.272.000 Mitglieder (Stand: 31.12.2015, Zahlen aus „Zahlen und Fakten zum kirchlichen Leben„, 2016). Die zahlenmäßig größte Mitgliedskirche ist die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers mit 2,68 Millionen Mitgliedern in 1381 Gemeinden. Deutlich mehr Gemeinden gibt es in der Mitteldeutschen Kirche (1.922 mit 747.000 Mitgliedern). Gerade einmal 34.500 Mitglieder zählen zur Evangelischen Landeskirche Anhalts.

In den insgesamt 14.152 Kirchengemeinden im Raum der EKD engagieren sich rund 127.500 Frauen und Männer in der Leitungsarbeit ihrer Gemeinden (Presbyterium, Gemeindevorstand oder Kirchenrat). 2014 wurden ca. 178.000 Menschen evangelisch getauft, davon 161.000 Kinder. 45.500 Paare ließen sich 2014 evangelisch trauen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühten sich führende Geistliche wie der württembergische Landesbischof Theophil Wurm um die Abkehr von der nationalsozialistischen Idee einer zentralistisch geführten „Reichskirche“. Ihr Ziel war die Schaffung eines Bundes eigenständiger Kirchen. 1945 wurde dafür Ein aus zwölf Mitgliedern bestehender „Rat der Ev. Kirche in Deutschland“ gebildet, der mit der Erarbeitung einer Kirchenordnung beauftragt wurde. Die Verfassung wurde schließlich am 13. Juli 1948 in Eisenach verabschiedet.

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